Reiseführer Italien

 

Blick auf die Apenninen, Italien (© pizzodisevo - flickr.com)

Nur wenige Länder waren in ihrer Geschichte – und sind noch heute – ein so begehrtes und intensiv besuchtes Reiseland wie Italien. Selbst wenn man nur diejenigen Reiseziele und Sehenswürdigkeiten aufzählen sollte, die über Europa hinaus in der ganzen Welt bekannt sind, würde die Liste so lang werden wie bei kaum einem anderen Land. Venedig mit seinen Kanälen und Palästen, Rom mit seinem antiken Kern, dem Kolosseum und 411 Kirchen,  darunter der Petersdom. Der Mailänder Dom (und Mailand als Mode- und Einkaufsmetropole), Florenz mit seinem Stadtbild, seinen Kunstschätzen und natürlich ebenfalls seinem Dom,  der schiefe Turm von Pisa, die Skaliger-Burgzinnen von Ferrara, natürlich auch die Dolomiten zum Schilaufen und Bergsteigen, Südtirol zum Staunen über Kakteen in den Alpen und zum genüßlichen Verzehr unvergleichlicher Apfelstrudel. Vom Wein wollen wir hier gar nicht erst reden.

Goethes Aufzeichnungen seiner langen Italienreise sind immer noch interessant zu lesen, und welcher Deutsche war nicht mindestens einmal am Gardasee? Sizilien dagegen kennen viele dann doch eher aus dem Kino, die Assoziationen lauten Pate und Mafia, aber vielleicht auch „Leopard“: Denn so heißt der dreistündige Film von Luchino Visconti, der Sizilien ein großes Denkmal gesetzt hat und in dem Claudia Cardinale, 24 Jahre alt, eine ihrer frühen großen Rollen spielte.

Vatikan in Rom,Italien (© Allie_Caulfield - flickr.com)

Italien ist aber nicht nur ein Land der Touristen, es ist auch ein Land der Auswanderer. In welchem Land der Welt außer Italien leben die meisten Italiener? In Deutschland? Nein, in Argentinien. Danach kommt Deutschland, danach die Schweiz. Diese Auswanderer brachten ihr Temperament und  ihre Kultur  mit und haben uns Italien, Spaghetti und Pizza damit noch näher gebracht. Dabei hatten und haben wir doch seit Menschengedenken bereits römische Bauten mitten in Deutschland, Xanten und Trier sind nur Beispiele. Und selbst der Name der Stadt Köln (von Colonia) signalisiert noch heute, dass die alten Römer sich das heutige Deutschland einmal einverleiben wollten. Weshalb man solche Einverleibungen später ja auch überall auf der Welt als Kolonien bezeichnet hat-

Markusplatz Venedig, Italien (© sanfamedia.com - flickr.com)

Wer nach Italien reist, bewegt sich immer zugleich in der Geschichte und in der Gegenwart. Das wunderbare Temperament und die Lebensfreude der Italiener legt manchmal einen Schleier über diesen Zusammenhang, und wir können dann ganz einfach mit ihnen zusammen dieses wundervolle Reiseland genießen, seine Naturschönheit, seinen blauen Himmel, seine hinreißenden canzoni über Capri und über amore, seinen guten Wein.

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